Dieses Lernmodul ist Teil der Informationsplattform Wer, Wie Watt?, die im Rahmen eines Umweltbildungsprojektes erstellt wurde. Die hier dargestellten Informationen wurden von Zivildienstleistenden aus dem Naturschutz im Rahmen ihrer Ausbildung zusammen getragen. Mehr über das Projekt Wer, Wie, Watt erfahren Sie hier.

Öl in der Nordsee

von Frieder Barthel & Verena Lutz,

Schutzstation Wattenmeer

 

(zuletzt bearbeitet im April 2007) 

 

 

30 Tonnen Öl gelangen in jeder Stunde in die Nordsee (van BERNEM 1996).

 

 

 

Die Folge sind: vergiftete Vögel und Meerestiere sowie Öl an Stränden und Urlaubsgästen. Doch wie kann es sein, dass eine solche Menge einer schädlichen Substanz in die Nordsee gelangt?

Das Naturprodukt Erdöl ist Welthandelsgut Nr. 1. Die zunehmende wirtschaftliche Nutzung durch den Menschen seit Beginn des 20. Jahrhunderts brachte einen regen weltweiten Öltransport, die gewinnung surch Bohrinseln im Meer und die verwendung als Schifftreibstoff. All diese Aktivitäten bringen Ölaustritte und eine Gefährdung der Meeresumwelt mit sich. Im Wattenmeer können Ölverschmutzungen besonders starke und langanhaltende Schäden hervorrufen. 

In diesem Modul sollen die Ursachen der Ölverschmutzung der Nordsee, deren Folgen für die Umwelt und der Interessenskonflikt zwischen Naturschutz und Wirtschaft betrachtet werden.

Abbildung: Ein Beispiel der Ölverschmutzung: Der brennende Holzfrachter Pallas 1998 vor Amrum - 245 t ausgelaufenes Heizöl kosteten 16.000 Vögel das Leben.
Inhaltsverzeichnis:
 Öl in der Nordsee
4. Quellen