Disclaimer:
Dieses Lernmodul ist Teil der Informationsplattform Wer, Wie Watt?, die im Rahmen eines Umweltbildungsprojektes erstellt wurde. Die hier dargestellten Informationen wurden von Zivildienstleistenden aus dem Naturschutz im Rahmen ihrer Ausbildung zusammen getragen. Mehr über das Projekt Wer, Wie, Watt erfahren Sie hier.

Müll im Meer

Abfälle in der Nordsee und ihre Auswirkungen auf das Ökosystem

von Till Henning & Friedi Herrmann,
Schutzstation Wattenmeer
 
(zuletzt bearbeitet im März 2007)

 

  

In diesem Infomodul sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:

  

Inhaltsverzeichnis:

 Müll im Meer
4. Quellen
 

1. 

Müll in der Nordsee

Inhaltsverzeichnis:
1. Müll in der Nordsee
 

1.1. 

Welche Arten von Müll schwimmen im Meer?

Was ist Müll?

Unter Abfall versteht man nicht mehr benötigte Überreste im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt. Chemische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet. Für ein stoffliches Recycling vorgesehene, wiederverwertbare Abfälle werden nicht als Müll, sondern als Wertstoffe bezeichnet. Wertstoffe können in der Regel einer Wiederverwendung zugeführt werden.

Man kann Abfall auch als falsches Material zur falschen Zeit am falschen Ort bezeichnen.

 

Welche Arten von Müll gibt es im Meer?

In Anbetracht der industriell und auch staatlich durchgeführten "Entsorgung" von Atommüll, Kampfstoffen, Schlacken und Bauschutt im Meer gibt es keine Abfallsorte, die nicht in den Meeren dieser Welt zu finden ist.
Die folgende Liste enthält die häufigsten in den Meeren gefundenen und auch an den Stränden angespülten Müllarten: 
  • Plastik (Bruchteile, Folien und Planen, Taschen, Kisten)
  • Styropor (Becher, Verpackungen)
  • Gummi (Handschuhe, Stiefel, Reifen)
  • Holz (bearbeitetes Holz, Paletten, Teile von Beiden)
  • Metall (Dosen, Öltonnen, Gasflaschen)
  • Sanitäre Abfälle (Tampons, Kondome)
  • Papier und Pappe
  • Klamotten und Schuhe
  • Glas (Flaschen, Glühbirnen)
  • Keramik
  • Munition (Phosphorleuchtstäbe)

Welcher Müll ist zu wie großen Anteilen in der Nordsee zu finden?

Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurde eine Untersuchung der Müllbelastung in den Spülsäumen der deutschen Nordseeküste zwischen 1992 und 2003 vorgenommen. Hierbei ergab sich folgende Verteilung:

 

1.2. 

Wieviel Müll gibt es im Meer?

Die Erfassung der Menge des Müllbestandes stellt ein größeres Problem dar, da der Müll zum einen absinken kann, zum anderen an die Küsten angespült oder auch im Meer zerkleinert und abgebaut wird.

Um sich einen hinreichenden Überblick über Art und Menge des in die Meere eingetragenen Mülls zu verschaffen, werden Monitoringprogramme durchgeführt, wie auch im Nationalpark Schlewsig-Holsteinisches Wattenmeer. Dabei wird der anfallende Müll an den Spülsäumen der Küsten und in den Fängen der Netzfischerei zu bestimmten Zeitpunkten gezählt. Anhand der gewonnen Daten schätzt man dann die gesamte Müllmenge ab.

Laut einer Schätzung der internationalen Meeresschutzorganisation „Oceana“, werden stündlich weltweit rund 675 Tonnen Müll ins Meer geworfen. Der Plastikanteil hierbei beträgt ca. 50 %.

Zählungen im niederländischen Wattenmeer haben ergeben, dass dort jährlich rund 6,6 Mio. Abfallstücke anfallen mit einem Gesamtgewicht von 8600 Tonnen. Diese Abfälle bestehen zu ca. 95 % aus nicht abbaubarem Plastik.

 

1.3. 

Woher kommt der Müll?

Die Hauptquellen für die Vermüllung der Meere sind laut der Marine Pollution Monitoring Management Group:

Die Anteile dieser Hauptquellen an der Gesamtverschmutzung variieren weltweit sehr stark, jedoch stammen nach Angaben der GESAMP (United Nations Joint Group of Experts on the Scientific Aspects of Marine Environmental Protection) 80 % des Mülls im Meer vom Festland und nur 20 % von Standorten im Meer, etwa von Schiffen. Beeinflusst werden sie durch das jeweilige Schifffahrtsaufkommen, die mehr oder minder dichte Besiedelung an den Flüssen und Küsten der jeweiligen Länder und vor allem deren infrastrukturelle Möglichkeiten zur Müllentsorgung, sowie durch die touristische Nutzung des Gebietes. Zu bedenken ist natürlich auch, dass Müll im Meer teilweise über weite Strecken transportiert wird. Daher gibt es Plastikmüll "vom Südseeatoll bis zur Tiefsee unter dem Nordpol“, sagt Richard Thompson, Leiter der biologischen Arbeitsgruppe an der Universität Plymouth, welche sich wissenschaftlich mit ozeanischem Treibgut befasst.
 

1.4. 

Wie verhält sich Müll im Meer?

Müll im Meer unterliegt den Prozessen des Absinkens, der Verdriftung durch Meeresströmungen und dem biologischen oder physikalischen Abbau bzw. Nicht-Abbau.

Absinken und Verdriften

Laut des „Save the North Sea“ Projektes sinken 70 % des Mülls auf den Meeresboden, während jeweils 15 % auf dem Meer treiben oder an die Küsten gespült werden.

Auf den Meeren treibender Müll ist wegen der großen Meeresströmungen schon längst ein internationales Problem geworden. Das lässt sich an der Herkunft des Mülls an den Stränden aller Welt feststellen. So beschreibt zum Beispiel Fabio Barretto, Fotograf und Leiter des Projekts „Global Garbage“ in Brasilien, dass man an bestimmten brasilianischen Stränden überwiegend Plastikmüll aus Amerika, Italien, Taiwan, Südafrika und Deutschland finde. Auch an der deutschen Nordseeküste findet man Müll aus aller Herren Länder.

Ein weiteres Phänomen, auf welches man erst in den letzten Jahren aufmerksam wurde, ist die Sammlung des Plastikmülls in großen Kreisströmungen in den offenen Ozeanen. Insgesamt bestehen rund 40 % der Weltmeere aus solchen Kreisströmungen, welche Wassermassen aus den sie umgebenden Meeren anziehen. Einer dieser „Kreisel“ befindet sich im Nord-Ost-Pazifik zwischen den USA und Hawaii und auf ihm breitet sich bereits ein beinahe geschlossener Plastikmüllteppich der Größe Mitteleuropas aus, so berichtete das Greenpeace Magazin im April 2005. Schätzungen des amerikanischen Forschers Charles Moore zufolge, wiege dieser Plastikteppich bereits jetzt über 3 Mio. Tonnen.

An der deutschen Nordseeküste findet man fein zerriebenes Plastikgranulat bereits mit dem Sand vermengt.

An der schwedischen Küste finden sich in zerkleinertem Material, wie es sich an den Stränden sammelt, große Mengen von zerkleinertem Plastik. Im Wattenmeer kann man dies auch beobachten.

Zerfall und Abbau

Eine Problematik, die sich jedoch erst innerhalb der letzten 50 Jahre ergeben hat, ist der stetig zunehmende Anteil an biologisch nicht abbaubaren Abfällen. Als Entsorgungsort fungieren Meere wohl schon seit Menschengedenken, doch erst seit dem Beginn des Plastikzeitalters ist die „Müllkippe Meer“ nicht mehr in einer steten natürlichen Rückentwicklung begriffen, sondern vergrößert sich proportional zu den weiteren Einträgen an Plastikabfällen. „Plastik ist quasi die Grundlage unserer jetzigen Zivilisation“ so Richard Thomson. Etwa 8 % der jährlichen Erdölproduktion werden zu knapp 100 Mio. Tonnen Plastik umgeformt, von denen bisher wiederum nur wenige Prozent recycelt werden und ein Großteil früher oder später in die Meere gelangt.

Man hat noch keine absoluten Zahlen zur Haltbarkeit von Plastik herausgefunden, da es in der heutigen Form noch nicht lange vorkommt. Im Ergebnisbericht des „Save the North Sea Projekts“ ist zu lesen, dass eine Plastikflasche bis zu 450 Jahre intakt bleiben kann. Dann setzt eine langsame Zersetzung des Plastiks in Mikropartikel durch die stete Belastung von Wind und Wasser ein. Große Mengen dieser weniger als 0,3 mm messenden Partikel fand Richard Thomson in Planktonproben und an englischen Stränden.

Quelle auswerten: Plastic debris in the marine environment: consequences and solutions Richard THOMPSON (2006) in: KRAUSE, NIORDHEIM, BRÄGER (2006): Marine Nature Conservation in Europe 2006 – Proceedings of the Symposium held in Stralsund, Germany

 

2. 

Verursacherperspektive

"Rumsauen" ist bequem

Laut einer Umfrage im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Save the North Sea“ unter fast 3000 Personen, welche sich mit Problemen der Nordsee befassen, ist der Hauptgrund für die Verschmutzung Faulheit und Unbedachtheit. Müll wird nicht zu Sammelbehältern gebracht, sondern in die Natur geworfen oder liegen gelassen.

Auf dem Meer sieht niemand zu

Ein großes Problem der Weltmeere ist, dass sie weitestgehend keiner Kontrolle unterliegen, weil unterschiedliche Zuständigkeiten für Gesetzgebung bzw. Kontrolle vorliegen und weil die offene See praktisch nur sehr schwer überwacht werden kann.

Denkverzicht als Hauptproblem

In der deutschen Nordsee-AWZ hat sich das Müllaufkommen, wie durch Spülsaumuntersuchungen belegt wurde, auch nach Inkrafttreten der OSPAR-Konvention, welche Mülleinträge im Nordseebereich untersagt, nicht maßgeblich verringert. Grund sind auch hier fehlende Kontrollen und vor allem ein fehlendes Bewusstsein für die zunehmende Verschmutzung des eigenen Lebens- und Naturraumes.

 

3. 

Naturschutzperspektive

Inhaltsverzeichnis:
3. Naturschutzperspektive
 

3.1. 

Gefahren durch treibenden Müll für Meeressäuger, Fische und Vögel

Laut einer Schätzung der Meeresschutzorganisation Oceana sterben jährlich weltweit etwa eine Million Seevögel und hunderttausend Meeressäuger und unzählige Fische durch das Treibgut auf den Meeren. Die Haupttodesursache ist hierbei das Verfangen in Tauen, Schnüren und vor allem Netzen, die auf dem Meer treiben.

Besonders schlimm trifft es in der Nordsee Hochseevögel wie z.B. den Basstölpel, welcher sich als Sturztaucher häufig so sehr in Treibgut verheddert und stranguliert, dass er verendet.

Wale, Robben und Meeresschildkröten können sich in alten Netzen verfangen und ertrinken, da sie nicht rechtzeitig zum Luftholen an die Oberfläche kommen können. Auch Verstrickungen und tiefe Fleischwunden werden immer wieder beobachtet. Einzeltiere können auch in Kanistern, Kisten, Eimern o.ä. steckenbleiben. Nachweislich wurden, so die Zeitschrift Handelsblatt, mehr als 260 verschiedene Tierarten durch schwimmenden Müll verletzt aufgefunden.

 

3.2. 

Gefahren für Pflanzen und Tiere durch kleine Plastikteile und Mikroplastik

Eine weitere Gefahr für viele Tiere ist, dass Plastikteile häufig als vermeintliche Nahrung gefressen werden. Ein Beispiel in der Nordsee hierfür ist der Eissturmvogel, der durch das Verschlucken aller erdenklichen kleinen Müllteile stark belastet wird. So tragen laut einem von Greenpeace veröffentlichten Artikel von Sanja Schlösser rund 97% der Nordsee-Eissturmvögel je etwa 0,31 Gramm Plastikmüll im Magen. Das entspräche hochgerechnet auf den Menschen ungefähr einer Brotdose voll mit scharfkantigen Plastikresten. So kann sich der Magen der Tiere teilweise so sehr mit nicht wieder ausscheidbarem Plastik füllen, dass kein Platz für weitere Nahrung bleibt. Zu dieser Thematik sagt Stefanie Werner, Meeresexpertin von Greenpeace: „ Das Schicksal der Seevögel, die auf dem offenen Meer tödliche Mengen an Plastikmüll fressen, steht für den respektlosen Umgang mit dem in großen Teilen noch unbekannten Lebensraum Ozean. Die Vermüllung ist eines der vielen Probleme, die dringend gelöst werden müssen.“

Die aufgenommenen Plastikteilchen sind oft giftig, da sich Substanzen wie das Insektizid DDT oder die krebsauslösende Verbindung PCB hieran anlagern können. Deren Konzentrationen sind auf dem Plastik millionenfach höher als im Meerwasser und können sich dementsprechend schädlich in der Nahrungskette auswirken. Bei größeren Lebewesen sammeln sich die Schadstoffe in der Fettschicht und wirken sich negativ auf das Immunsystem aus. Ein Beispiel hierfür sind die Seehunde des Wattenmeeres, deren Abwehrkräfte durch die hohe Schadstoffbelastung messbar vermindert sind.

Auch bei Albatrossen und anderen Hochseevögeln werden weltweit immer größere Müllmengen in den Mägen gefunden, die teils sogar am Nest versehentlich an die Küken mit verfüttert werden, wenn Altvögel im Magen transportiertes Futter ausspeien.

Quellen auswerten: ALTERRA-Rapport 2003 - 2006 zum Eissturmvogel-Monitoring

 

3.3. 

Artenverschleppung durch Treibgut

Die Artenverschleppung, sprich die Ansiedlung nicht heimischer Arten in eigentlich abgetrennten anderen Ökosystemen, stellt heutzutage durch die internationale Schifffahrt ohnehin schon ein großes Problem dar. Auch zu dieser Problematik tragen die zunehmenden treibenden Müllteppiche ihren Teil bei.
Dazu Thilo Maack, Meeresbiologe bei Greenpeace: „Mehrere Studien haben gezeigt, dass kleine Meeresbewohner den schwimmenden Müll als Floß benutzen und so in Gebiete vordringen, in die sie nicht gehören. Das kann zum Aussterben heimischer Arten führen.“ Dringt eine dominante Art in ein sensibel abgestimmtes Ökosystem ein, kann sie andere Arten sehr schnell verdrängen, indem sie diese entweder selbst ausrottet oder ihnen ihre Nahrungsgrundlage entzieht.
Denkbar wäre in der Nordsee, dass es im Zuge der Klimaerwärmung zu einer Einwanderung der sehr großen und aggressiven Blue Crab aus Nordamerika kommt, die auf Plastikmüll den Atlantik überqueren könnte.
 

3.4. 

Perspektiven und Verbesserungsmöglichkeiten

Internationale Abkommen 

Da die wesentlichen Hintergründe für die zunehmende Vermüllung der Meere vor allem ein fehlendes Bewusstsein für die Problematik und fehlende Kontrollmöglichkeiten sind, muss gerade hier etwas getan werden. Viele Wissenschaftler wie z.B. der Engländer Richard Thompson fordern daher vor allem eine Verstärkung von internationalen Abkommen zur Verhinderung weiterer Verschmutzung wie MARPOL und OSPAR, sowie strengere Maßnahmen bei Zuwiderhandlungen.  

Bewusstsein schaffen 

Ein Bewusstsein für den Lebens- und Nutzungsraum  Nordsee zu schaffen, hat sich das Save the North Sea Projekt vorgenommen und dafür in den Anrainerstaaten der Nordsee viele Veröffentlichungen und Fernsehbeiträge gestaltet, sowie verschiedene Projekte initiiert. Eines davon trägt den Namen „Fishing for litter“, ein Projekt, das Fischer dazu animieren soll, den Müll, welchen sie mit ihren Netzen fischen, nicht wieder ins Meer zu schmeißen, sondern ihn im Hafen zu entsorgen. Für diese Mehrarbeit übernimmt das Projekt ihre Hafengebühren und versorgt sie ausreichend mit großen Müllsäcken. John Mouat, Projektkoordinator sagt hierzu: „Wir würden gerne die Regierungen dazu ermutigen, in Zukunft für die Fishing for Litter Initiative ebenso zu bezahlen, wie sie es auch für die Straßenreinigung tun.“ 

Abbaubare Ersatzstoffe 

Zudem müsse man, so Maack, Biologe von Greenpeace, auch die Müllpolitik überdenken und auf biologisch abbaubare Ersatzstoffe setzen, da allein 80% des eingetragenen Mülls vom Festland und nicht von Schiffen stammen. Diesbezüglich gibt es bereits einige Stoffe aus Maisstärke, deren Zertifikat „kompostierbar“ jedoch per Definition heißt (lt. Handelsblatt), dass sie sich bei 42 Grad und im sauren Milieu innerhalb weniger Wochen zersetzen - ein Szenario, das im Ozean sehr selten vorkommt. 

Recycling

Obwohl unsere jetzige Zivilisation quasi auf Plastik begründet ist, so Richard Thompson, werde erst langsam mehr über ein besseres Recycling nachgedacht. Bisher werden nur wenige Prozent allen Kunststoffs mehr als einmal verwendet. Auch hier ließe sich durch vermehrtes Recycling eingreifen in die stete Zunahme von Plastikmüll in den Meeren.

 

4. 

Quellen

Literatur & Printmedien 

Gross, Otto (2006): Tödliches Treibgut der Konsumkultur. In: HANDELSBLATT, 6.Juli 2006

Kronz, Monika (2007): Im Müll-Strudel. In: Süddeutsche Zeitung, 16. Januar 2007, S.16

Fleet, David M. (2003): Untersuchung der Verschmutzung der Spülsäume durch Schiffsabfälle an der deutschen Nordseeküste. Umweltbundesamt; Hochschule Bremen: Bericht (Berichtsnummer F+E-Vorhaben 20296183)

Gee, Kira/ Dr. Kannen, Andreas/ Dr. Licht-Eggert, Katharina (2006): Raumordnerische Bestandsaufnahme für die deutschen Küsten- und Meeresbereiche. Printversion erschienen in Berichte, Forschungs- und Technologiezentrum Westküste d. Univ. Kiel, Nr. 38, Büsum 2006

Fleet, David M. (2002): Spülsaummonitoring: Erfassung von angespülten Ölopfern und gestrandetem Müll. In: Flyer des Nationalpark Schleswig- Holsteinisches Wattenmeer, Stand: Juni 2002

Owen, James (2004): Oceans Awash with Microscopic Plastic, Scientists Say. In: National Geograhic News, 06.05.2004

Thompson, Richard (2006): Plastic debris in the marine environment: consequences and solutions; in: KRAUSE, NORDHEIM, BRÄGER (2006): Marine Nature Conservation in Europe 2006 – Proceedings of the Symposium held in Stralsund, Germany


 

online Quellen

Wikipedia (2007): Abfall. Unter:http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Abfall&action=history (Stand 11.01.07)

SAVE THE NORTH SEA PROJECT RESULTS (o.J.): REDUCE MARINE LITTER. Unter: http://www.savethenorthsea.com (Stand 29.09.2006)

Report of the Marine Litter Task Team (MaLiTT) (Mai 2002): The Impacts of Marine Litter. Unter: http://www.marlab.ac.uk (Stand 01.10.2006)

Greenpeace Media GmbH, Greenpeace Magazin (April 2005): Fliegende Mülltonnen. Unter: http://www.greenpeace-magazin.de (Stand 02.10.2006)

Moore, Charles (2003): Trashed: Across the Pacific Ocean, Plastics, Plastics, Everywhere. Unter: http://www.mindfully.org/Plastic/Ocean/Moore-Trashed-PacificNov03.htm (Stand 03.10.2006)

Schlösser, Sanja (2006): Aus Müll im Meer wird Meer im Müll. Unter: http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/aus_muell_im_meer_wird_meer_im_muell/ (Stand 01.10.2006) 

 

5. 

Zu Autoren und Projekt

Das vorliegende Themenmodul ist Ergebnis des Projektes Wer, Wie, Watt? - Ein online Informationssystem zu Nutzungen und Schutz im Wattenmeer.

Im Zeitraum von Oktober 2006 bis Mai 2007 arbeiteten im Rahmen des Projektes 42 Zivildienstleistende verschiedener Umweltinstitutionen Schleswig-Holsteins und Niedersachsens an der Infoplattform. Ziel ist es, über verschiedene Nutzungen des Wattenmeers und daraus erwachsenden Konflikte aufzuklären.

Das Infosystem wird auch künftig zur Dokumentation von Projektarbeiten an der Schutzstation Wattenmeer dienen. Projektarbeiten können im Rahmen der Ausbildung von Zivildienstleistenden, Teilnehmerinnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres oder auch im Rahmen des Studiums angefertigt werden. Die im Naturschutz Engagiertebekommen so die Gelegenheit, die von ihnen zusammen getragenen Informationen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Dieses Modul wurde erstellt von Friedrich Herrmann (links) und Till Johannes Ildefons Henning (rechts daneben).

Es war eine anspruchsvolle, aber auch sehr interessante Arbeit, all die Fakten für dieses Lernmodul selbst zusammenzutragen und in eine Form zu bringen. Wir hoffen sehr, dass es mal jemandem zu Gute kommt.

 

 

Die Autoren verrichteten 2006/2007 ihren Zivildienst bei der Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V.

Ziel des 1962 gegründeten privaten Vereins ist es, durch vielfältiges Wirken Verständnis und Faszination für das "Ökosystem Wattenmeer" und die Nordsee zu wecken, und somit Schutz und Schutzbereitschaft für diese Lebensräume zu erhöhen.

Dass man auf dem Foto oben Friedrichs Gesicht nicht richtig sieht, könnte mir Leid tun - tut es aber nicht, denn die meiste Arbeit habe ich allein gemacht. Aber dafür wird er sich revangieren müssen...(Siehe Bild)
 

6. 

Impressum & Kontakt

Website:

www.ikzm-d.de/werwiewatt

 

Rahmen:

Das online Infosystem Wer, Wie, Watt? dient seit Herbst 2006 zur Dokumentation der Projektarbeiten von Zivildienstleistenden, FÖJ-TeilnehmerInnen, PraktikantInnen und weiteren bei dem gemeinnützigen Verein Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V. Engagierten. Projekte können zum Beispiel Teil von Ausbildungsseminaren oder Studium sein. Die erste Version des Infosystems wurde von Zivildienstleistenden des Jahrganges 2006/2007 im Rahmen eines Kooperationsprojektes der gemeinnützigen Vereine EUCC-Deutschland und Schutzstation Wattenmeer erstellt.

 

Inhalt:

 

 

 

Träger:

Einführung in die wesentlichen menschlichen Nutzungen und Einflüsse auf das Wattenmeer sowie Betrachtung von Konflikten, die sich aus den unterschiedlichen Perspektiven der Naturschützer und der Nutzer ergeben.

 

Das Infosystem Wer, Wie, Watt? wird angeboten von den Vereinen Naturschutzgesellschaft Wattenmeer e.V. und EUCC-Die Küsten Union Deutschland. Die Schutzstation Wattenmeer bildet im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein Zivildienstleistende (ZDL) aus dem Naturschutz aus. Die EUCC-Deutschland setzt sich mit Aktivitäten im Bereich der Küstenbildung, der Informationsverbreitung und der Netzwerkarbeit für die nachhaltige Entwicklung der deutschen Küsten ein. Sie hat im Rahmen des Projektes das online-Werkzeug IKZM-D-Lernen bereit gestellt und sich an der Betreuung der ZDL beteiligt.

Gewähr/ Haftung:

Bei der Erstellung der Informationsmodule wurde große Sorgfalt geübt. Da es sich bei dem Infosystem um die Dokumentation der Projektarbeit von ZDL handelt, übernehmen die Träger für Aktualität und Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr. Bei der Einstellung der Links waren uns keine unsittlichen und unseriösen Inhalte der verlinkten Seiten bekannt. Sollte Ihnen eine verlinkte Seite unseriös erscheinen, weisen Sie uns bitte darauf hin.

Urheber- und Kennzeichnungsrecht:

Es sind alle uns bekannten Quellen der verwendeten Texte, Abbildungen, Karten etc. gekennzeichnet. Sollte eine urheberrechtlich geschützte Fotographie verwendet worden sein, so geschah dies unbeabsichtigt. Entdecken Sie einen Fehler, so bitten wir Sie, sich an die unten genannten Kontaktadressen zu wenden und uns darauf aufmerksam zu machen.

Kontakt:

EUCC-Die Küsten Union Deutschland e.V.: eucc [@] eucc-d.de

Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V.: r.borcherding [@] schutzstation-wattenmeer.de