Disclaimer:
Dieses Lernmodul ist Teil der Informationsplattform Wer, Wie Watt?, die im Rahmen eines Umweltbildungsprojektes erstellt wurde. Die hier dargestellten Informationen wurden von Zivildienstleistenden aus dem Naturschutz im Rahmen ihrer Ausbildung zusammen getragen. Mehr über das Projekt Wer, Wie, Watt erfahren Sie hier.

Meeresspiegelanstieg

Der anthropogene Klimawandel und seine Auswirkung auf den Meeresspiegel

von Fynn Feldpausch,

knik e.V.

 

(zuletzt bearbeitet im Januar 2007) 

 


Inhaltsverzeichnis:
 Meeresspiegelanstieg

  

Weitere Informationen zum Thema "Klimawandel und Küste":

 

1. 

Meerespiegelanstieg: Ursachen und Hintergründe

 
Inhaltsverzeichnis:
1. Meerespiegelanstieg: Ursachen und Hintergründe

Wenn das Meer steigt....

Ein allmählicher Anstieg des Meeresspiegels in den vergangenen und kommenden Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten steht inzwischen außer Frage. Forscher gehen derzeit von einem jährlich stattfindenden Anstieg des Meeresspiegels um durchschnittlich 2,4 Millimeter aus. 

Die teilweise stark kontrovers diskutierte Frage nach den Ursachen dieser Veränderung steht zunehmend im Fokus der Wissenschaft. Einigkeit besteht darüber, dass der weltweite Temperaturanstieg und damit der Meerespiegelanstieg zumindest teilweise auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle oder Öl in den vergangenen 150 Jahren zurückzuführen ist. Dennoch wird hitzig darüber diskutiert, ob der beobachtbare Klimawandel ausschließlich anthropogene Ursachen hat.

(Pott, 2003)

... gibt es Probleme

Die Folgen eines erhöhten Meeresspiegels sind umfangreich und gehen weit über die ausschließlich territorialen Veränderungen hinaus. Die zu erwartenden Veränderungen sind ökologischer, ökonomischer und sozialer Art. Aufgabe der Gesellschaft ist es und wird es sein, diese Veränderungen zu bremsen und zugleich zu lernen, mit ihnen umzugehen. 

 

 

1.1. 

Ursachen des Meeresspiegelanstieges

Klimaschwankungen der Vergangenheit

Ein realistischer Blick in die Klimazukunft unseres Planeten ist kaum möglich, ohne dabei seine klimatische Vergangenheit zu berücksichtigen. Durch die Auswertung geschichtlicher Klimaphasen ergibt sich ein Zusammenhang von Temperatur und Meeresspiegelanstieg. Die Vergangenheit gibt somit einen Anhaltspunkt, wie sich unsere Küsten bei etwa 3°C Erwärmung in den kommenden Jahrhunderten ohne Küstenschutzbemühungen entwickeln würde. Bei der Beurteilung der Geschwindigkeit des anthropogen verursachten Meeresspiegelanstieges ist auf die natürlich bedingten Änderungen zu achten.

Natürliche Klimaschwankungen sind meist die Folge langfristiger Änderungen der Bahnparameter der Erde um die Sonne oder kurzfristiger Schwankungen der Strahlungsintensität der Sonne selbst. Aus diesen Gründen hat es in den vergangenen Jahrmillionen wiederholt unterschiedlich lang anhaltende Kalt- und Warmphasen gegeben. So war das Klima zum Höhepunkt der letzten Eiszeit (vor rund 20.000 Jahren) global ca. 4-7° C kälter. Da zu jener Zeit erheblich mehr Wassermassen in Form von Eis an Land gebunden waren, lag auch der Meeresspiegel etwa 120 Meter unter seinem heutigen Niveau. Auf der anderen Seite existierten ebenfalls Warmperioden mit höheren Temperaturen und Meeresspiegelniveaus als heute. Vor etwa 35 Mio. Jahren war unser Planet zum letzen Mal ganz frei von polaren Eiskappen und der Meeresspiegel lag aus diesem Grund knapp 70 Meter höher als heute. In diesem Zusammenhang hat sich gezeigt, dass Anstiegsraten von bis zu 5 Meter pro Jahrhundert dokumentiert sind und darüber hinaus keineswegs einen oberen Grenzwert darstellen.

(WBGU, 2006, Zachos et al., 2001, Barrett, 2003)

Wer ist Schuld am Klimawandel?

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist man aufgrund von weltweit gesammelten Wetterdaten in der Lage, die globale Entwicklung unseres Klimas recht zuverlässig zu beurteilen. Charakteristisch für diesen Zeitraum ist ein Anstieg der mittleren jährlichen globalen Lufttemperatur in Bodennähe um ca. 0,4-0,7 °C. Die Temperaturwerte sind in den letzten 30 Jahren selten unter dem zu erwartenden Mittel geblieben. 

Unter Klimaforschern ist man sich inzwischen einig, dass ein Klimawandel und der damit unausweichlich verbundene Anstieg des Meeresspiegels im Wesentlichen auf den Menschen zurückzuführen sind.

Der Einfluss des Menschen auf die Zusammensetzung der Atmosphäre ist dabei ausschlaggebend. Aus diesem Grund hat im Jahr 1995 auch das IPPC (Intergovermental Panel on Climate Change) in einem Bericht drauf hingewiesen, dass mehr Argumente für als gegen den anthropogenen Klimawandel sprechen.

(WBGU, 2006)

Ursachen des Klimawandels

Der "Treibhauseffekt", also die Erwärmung unseres Planeten, ist bedingt durch die erhöhte Nutzung fossiler Brennstoffe in den letzen 130 Jahren und den damit verbundenen Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid oder Methan. Drei Viertel der Treibhausgase werden dabei von den Industrieländern emittiert, in denen aber nur ein Viertel der Weltbevölkerung lebt.

 Hauptquellen der global emittierten Treibhausgase sind:

(Lozán & Graßl, 2002)

Meeresspiegelanstieg als Folge des Klimawandels

Mit dem (anthropogenen) Treibhauseffekt sind die beiden wesentlichen Gründe eines Meeresspiegelanstieges eng verbunden:

Der thermosterische Anstieg: Die globale Erwärmung bewirkt eine Erwärmung der oberen Wasserschichten der Ozeane. Bei einer Erwärmung von Wasser nimmt seine Dichte etwas ab und sein Volumen nimmt entsprechen zu - warmes Wasser "wird größer". Zwar ist der Effekt minimal (bei 10 ° C etwa 1/5000 des Volumens), aber bei im Durchschnitt 3500 m tiefen Ozeanen bedeutet jedes Grad Temperaturzunahme eine Ausdehnung um 1 Fünftausendstel von 3500 m = 70 cm!

Mit 15 - 20 % macht die beginnende thermale Ausdehnung der Ozeane einen spürbaren Teil des aktuellen Meeresspiegelanstieges aus.

Der eustatischer Anstieg: Die größten Auswirkungen auf den Meeresspiegel besitzen die dynamischen Schmelzprozesse der beiden großen kontinentalen Eisschilde an Nord- und Südpol. Während im Zentrum dieser Gebiete durch Schneefall laufend eine Neubildung von Eis stattfindet, fließt an den Rändern Eis ab, driftet über das Meer in wärmere Gebiete und schmilzt dort. Diese Prozesse befinden sich unter konstanten klimatischen Bedingungen in einem Gleichgewicht, so dass sie sich gegenseitig aufheben und die Größe der Eismasse konstant bleibt. Durch die globale Erwärmung wird dieses Gleichgewicht allerdings gestört. So kommt es zwar im Zentrum zu verstärktem Schneefall, die Schmelzprozesse an den Rändern der Gletscher erfahren jedoch ebenfalls eine starke Zunahme. Die quantitative Bilanz ist schwer einzuschätzen und erfordert sehr viele exakte Messungen. In den letzten Jahren hat sich aber die Erkenntnis gefestigt, dass Netto-Abschmelzprozesse bestehen und den Meeresspiegelanstieg verstärken.

(WBGU, 2006)

Übrigens spielen hierbei nur Grönland und die Antarktis eine Rolle, wo das Eis auf Land liegt. Das schwimmende Meereis des Nordpols ist volumenneutral, denn es verdrängt beim Schwimmen exakt so viel Wasser wie nach dem Auftauen.

Die Nordseeküste trifft es doppelt schlimm 

Zusätzlich zum weltweiten Geschehen tragen lokal die Veränderungen der Masse von Gebirgsgletschern und Eiskappen, tektonische Aktivitäten sowie Eindeichungen und Flussvertiefungen zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Global betrachtet sind ihre Auswirkungen eher zu vernachlässigen. (Reise, 1995)

Konkret in der Region der südlichen Nordsee spielen diese Zusatzfaktoren aber eine Rolle als Verstärker des Meeresspiegelanstiegs: Torfschichten im küstennahen Meeresboden unter dem Wattenmeer sacken durch den Druck des auf ihnen lastenden Marschbodens allmählich zusammen, was die Landoberfläche langsam absenkt.

Zudem liegt die südliche Nordsee seit den Eiszeiten im Bereich einer Landsenkung (epirogenetische Absenkung), die mit dem Auftauchen Skandinaviens aus der Erdkruste zusammenhängt. Nordeuropa war durch die 3 km mächtigen Gletscher so schwer, dass es seit ihrem Abschmelzen vor 10.000 Jahren immer noch "auftaucht". Die Wattenküste liegt im "Gelenk" und taucht etwas ab - etwa so wie der Bodensee sich bei der Auffaltung der Alpen einsenkte. Damit ist die Nordseeküste eine Region, die ohnehin durch Landabsenkungen empfindlich ist für ein Vorrücken des Meeres.

Quelle: ?

 

 

1.2. 

Folgen des Meeresspiegelanstiegs

 

Wie verändert sich unsere Welt?

Ein globaler Klimawandel zieht für Ökosysteme und den Menschen eine Reihe schwerwiegender Probleme nach sich. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels, nimmt die Häufigkeit extremer Wetterereignisse wie z.B. tropischer Wirbelstürme zu. Küstengebiete sind auch in diesem Zusammenhang einer besonderen Gefährdung ausgesetzt.

Im Folgenden sollen die Veränderungen dargestellt werden, die direkt oder indirekt mit einem Meeresspiegelanstieg zu tun haben.

Ökologische Folgen: Durch einen Meeresspiegelanstieg wird es über kurz oder lang in Küstengebieten zu dauerhaften Überflutungen kommen. Bereits bei einem Anstieg um 20m wären weltweit insgesamt 8 Mio. km2 Land betroffen. Eine hohe Anzahl an Siedlungen und großen Städten befindet sich in Küstennähe. Mehr als 20% der heutigen Weltbevölkerung leben weniger als 30 km vom Meer entfernt. Etliche hundert Millionen Menschen sind somit durch einen dauerhaften, wenn auch langsam fortschreitenden Anstieg des Meeresspiegelanstiegs bedroht.

Weitaus schwerwiegendere Folgen sind durch eine Zunahme von kurzen, aber heftigen Überschwemmungen zu erwarten. An der Küste, insbesondere - aufgrund des sich dort in besonderem Maße aufstauenden Wassers - in Flussmündungen wird es zu einer erhöhten Anzahl von Sturmfluten kommen. Durch einen Meeresspiegelanstieg erreichen hohe Wellen leichter die Küste und dringen tief in das Landesinnere ein. Schon ein Anstieg um 2 m überstiege die Normen heutiger Küstenschutzbauten. Im Sondergutachten des WBGU aus dem Jahre 2006 heißt es, „entscheidend für die Folgen des Meeresspiegelanstiegs ist also weniger, wie viel höher der mittlere Wasserstand liegt, sondern wie häufig bestimmte Höchststände während Sturmfluten erreicht werden“.

Abhängig von lokalen Gegebenheiten kann es außerdem zu unterschiedlich stark ausgeprägten Erosionsprozessen kommen. Durch die Abtragung von Sand, Schlamm und Gestein kann es zu einer gravierenden Veränderung der Küstenlinien kommen. Nach der Bruun’schen Regel würde bereits ein Anstieg des mittleren Meeresspiegels um 1 m einen Verlust von einem 50 - 100 m breiten Küstenstreifen nach sich ziehen.

Weitere Probleme sind ein steigender Grundwasserspiegel, der in Küstenregionen Bodenverwässerungen und Versalzung hervorrufen kann, sowie eine Veränderung von besonders artenreichen Ökosystemen an der Küste oder in Küstennähe.

(ISciences, 2003, Bruun, 1962, Cohen et al., 1997, Gommes et al., 1998, WBGU, 2006)

Ökonomische Folgen: Die Gesamtkosten des Meeresspiegelanstieges setzen sich vor allem aus zwei Teilen zusammen: den Kosten, die durch verschiedenste Schäden verursacht werden, sowie den Kosten, die langfristig für Anpassungsmaßnahmen eingerechnet werden müssen. Eine sichere ökonomische Analyse ist aufgrund der Komplexität der verschiedenen Vorgänge jedoch schwierig anzufertigen. Im Oktober 2006allerdings konfrontierte der britische Ökonom Sir Nicholas Stern die Weltöffentlichkeit in London mit einer Einschätzung, die den Schaden der globalen Erwärmung auf insgesamt 5,5 Billionen Euro bezifferte. In den küstennahen Megastädten wie New York oder Tokio kommt es zumeist zu einer Verschärfung bereits bestehender Umweltprobleme. In Zusammenhang mit einem Meeresspiegelanstieg sind unter anderem die Trinkwasserversorgung, die Stabilität von Fundamenten sowie die Funktion von Entwässerungs- und anderen Untergrundsystemen wie U-Bahnen gefährdet.

(Bethge et al., 2006)

Gesellschaftliche Folgen: Wie bereits erwähnt, ist durch den Klimawandel besonders die küstennahe Bevölkerung betroffen. In Zusammenhang mit dort auftretenden Problemen wird es voraussichtlich zu einer hohen Zahl an spontanen und geplanten Abwanderung kommen. Der WBGU nennt in diesem Zusammenhang eine Zahl von 15 Mio. Menschen, die in den nächsten 100 Jahren zur Abwanderung gezwungen sein werden. Dies seien allerdings nur etwa 2-3% der insgesamt gefährdeten Menschen, da von umfangreichen Küstenschutzmaßnahmen ausgegangen werden kann.

(WBGU, 2006)
Das Wattenmeer ist besonders gefährdet

Grundsätzlich gilt: Je flacher eine Küste, desto weitreichender sind die Folgen eines Meeresspiegelanstieges. In flachen Randmeeren wie der Nordsee macht sich eine Erhöhung des Meeresspiegels daher besonders bemerkbar. Durch eine stark erhöhte thermische Ausdehnung des Oberflächenwassers kann hier mit einem Effekt gerechnet werden, der bis zu dreimal so hoch ist wie der globale Mittelwert. Darüber hinaus kann in diesem Zusammenhang mit einer Intensitätssteigerung von Extremereignissen, einer Zunahme des Seegangs um ca. 10 cm pro Jahrzehnt, sowie einer Erhöhung des Tidenhubs gerechnet werden. Da die Nordsee überwiegend aus weichen Meeressedimenten aufgebaut ist, verstärken sich die Gefahren einer solchen Entwicklung durch den fortschreitenden Abbau von seegangsdämpfenden Reliefstrukturen im Zuge von Erosion. Schließlich muss auch noch die Zunahme von Wellenhöhen und Sturmflutereignissen berücksichtigt werden.

Der Mensch hat durch das Ausbaggern von Gezeitenrinnen, der Begradigung von Küstenlinien und den Bau moderner Küstenarchitektur nicht gerade zu einer Linderung all dieser Probleme beigetragen.

(WBGU, 2006)
  
Konkrete Gefahren für das Wattenmeer
Die vielen Ungunstfaktoren, die den Meeresspiegel gerade an der Wattenmeerküse steigen lassen, haben gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem, in dem kleine Änderungen bereits eine Kettenreaktion auslösen können. 
Mögliche Folgen für das Wattenmeer sind:
  • ein erhöhter Abbruch an Salzwiesen und an den Inselufern,
  • die Abnahme von Schlickwattflächen infolge höherer Wellenenergien,
  • eine sinkende Sedimentstabilität sowie eine erhöhte Wassertrübung durch stärkere Turbulenzen,
  • eine Veränderung der Bodenfauna (Rückgang von Arten der Feinsedimente),
  • Planktonblüten durch eine erhöhte Nährstoffeintragungen ins Küstenwasser,
  • eine Abnahme des Tidengebietes um bis zu 15 % durch "Absaufen" derzeit noch trocken fallender Wattflächen,
  • ein erheblicher Rückgang an Wattvögeln, da diesen weniger Zeit und Fläche für die Nahrungsaufnahme zur Verfügung steht,
  • geringere Enten- und Gänsebestände durch die stärkere Überflutung der Salzwiesen,
  • Probleme bei der Entwässerung des Hinterlandes durch Rückstau,
  • und letztendlich ein erheblicher Verlust an Tier- und Pflanzenarten.

 

Auch aus ökonomischer Sicht hat der Anstieg des Meeresspiegels gravierende Folgen. Schon bei einem Anstieg des Meeresspieglniveaus um 25 cm muss man sich darauf einstellen, dass die Kosten für Deichverstärkungen um etwa 5-15% ansteigen werden. Steigt der Meeresspiegel jedoch um 50 cm, könnte dies bereits einen Kostenanstieg um 75% für die deutsche Küste nach sich ziehen. Die Situation ist für Dänemark und vor allem die Niederlande noch weitaus fataler. Da der Nordsee zunehmend die Auslaufflächen fehlen, müssen die Deiche der vollen Wucht der Wellen standhalten können. Zu ihrer Befestigung müssen allein in diesem Jahrhundert aller Voraussicht nach etliche Milliarden Euro ausgegeben werden.
(Sitzungsprotokoll des Wattenmeerforums - Anonymus, 2003, Sterr, 1995)
 

2. 

Der Meeresspiegelanstieg als Naturschutzproblem

  
Inhaltsverzeichnis:
2. Der Meeresspiegelanstieg als Naturschutzproblem

 

Ist es bereits zu spät...?

Die Entwicklung des Klimawandels bzw. eines Meeresspiegelanstieges lassen sich nicht mehr vollständig stoppen. Es ist jedoch möglich, die Entwicklung des Klimawandels so stark abzubremsen, dass die Folgen für den Menschen und die Natur weitestgehend erträglich bleibenund es beispielsweise keine weitreichenden Massensterben gibt.

Dazu muss nach Ansicht des WWF Deutschland der Temperaturanstieg der Erdatmosphäre auf maximal zwei Grad (gegenüber dem vorindustriellen Wert von 1840) begrenzt werden. Ansonsten könnte ein Massensterben von Tier- und Pflanzenarten einsetzen.

Ob die ehrgeizigen Klimaschutzziele wie die Halbierung des Kohlendioxidausstoßes in der Zukunft tatsächlich umgesetzt werden können, hängt neben dem Einsatz der Industrienationen insbesondere auch davon ab, ob Entwicklungs- und Schwellenländer wie China, Brasilien oder Indien angemessen beachtetund in den Prozess eines umweltpolitischen Wandels integriert werden, da sie zunehmend mehr zum Schadstoffausstoß beitragen.

(WWF Deutschland - Anonymus, o.J.)

 

Weitere Informationen auch unter:

 

2.1. 

Was bisher getan wurde...

 

Übersicht über bisherige internationale Klimakonferenzen

Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts spielte der Umweltschutz in der internationalen Politik kaum eine Rolle. Lediglich nationale Initiativen hatten ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen entwickelt. Die UN beschränkte sich hingegen auf Friedenserhaltung, Förderung internationaler Zusammenarbeit sowie die Wahrung der Menschenrechte.

Ausgelöst durch die Globalisierung sowie durch etliche alamierende Studien und Prognosen Ende der sechziger Jahre, fand schließlich auch das Thema "Umwelt" Einzug in die Agenda.


1979  Erste Weltklimakonferenz: Zum ersten Mal wird das Problem der globalen Erwärmung auf UN-Ebene diskutiert
1988Einsetzung des IPCC: „Intergovernmental Panel on Climat Change” wird durch die UN eingesetzt und soll Ursachen, Folgen und mögliche Lösungen des Klimawandels entwickeln. Der erste Lagebericht folgt zwei Jahre später.
1990Zweite Weltklimakonferenz in Genf: Teilnehmer sind 137 Staaten sowie die Europäische Union.
1992Umweltgipfel von Rio de Janeiro (UNCED - United Nations Conference on Environment and Development): Auf dieser historischen Konferenz wird neben der Agenda 21, der Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung, der Konvention zur biologischen Vielfalt und der Wüstenkonvention ebenso die Klimarahmenkonvention verabschiedet. Sie bildet die völkerrechtliche Vertragsgrundlage für den internationalen Klimaschutz
1995 Zweiter Lagebericht der IPCC: Die rund 2000 Experten kommen in ihrem Bericht zu dem Schluss, dass es einen erkennbaren Einfluss des Menschen auf das globale Klima gibt.

  Zum Lesen

1995 COP I in Berlin (COP = “Conference of the Parties”): Die Industrienationen können sich nicht auf bestimmte Fristen und Ziele für die Verringerung der Treibhausgasemissionen einigen. Stattdessen wird im "Berliner Mandat" festgehalten, dass zahlenmäßige Zielvorgaben für die Begrenzung und Reduzierung der Emissionen innerhalb bestimmter Fristen (2005, 2010, 2020) festgelegt werden sollen.
1997COP III in Kyoto: Das Kyoto-Protokoll wird verabschiedet und sieht verbindliche Kohlendioxid-Reduktionsziele für die Industrienationen vor. Viele wichtige Fragen bleiben jedoch unbeantwortet. Das Protokoll tritt am 16.2.2005 in Kraft.
2001COP VI in Bonn: Die USA tritt unter George W. Bush aus dem Kyoto-Protokoll aus. Die Vereinigten Staaten befürchten, dass bindenden Verpflichtungen aus dem Protokoll negative Folgen für die amerikanische Wirtschaft ausüber würden. Damit ist der weltweit größte Verursacher von CO2-Emissionen nicht mehr Unterzeichner des Protokolls. Die noch vertretenen Industriestaaten erklären sich dazu bereit, ein verbindliches Regelwerk zur Treibhausgasreduktion anzuerkennen.
2001Dritter Lagebericht der IPCC: Der Mensch verändert mit seinem Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Gasen das Klima wahrscheinlich erheblich. Der größte Anteil der Erwärmung geht auf das Konto des Menschen, nur ein kleinerer Anteil ist auf Schwankungen in der Sonne zurückzuführen.
2002Bestandsaufnahme in Johannesburg: Diese größte Konferenz aller Zeiten bot Gelegenheit für eine umfassende Bestandsaufnahme des seit Rio Erreichten.

Fortsetzung: ....

2005 Kyoto-Vertragsstaatenkonferenz in Bonn

2007 IPCC-Konferenz in

(Bundesamt für Umwelt BAFU - Anonymus, o.J., Greenpeace - Anonymus, 2006, Klimastallel 2004 - Anonymus, o.J., Rechkemmer, 2003)

 

2.2. 

1000 Schritte zum Klimaschutz

Die aktuelle politische Diskussion bietet eine Unmenge von überwiegend guten Vorschlägen zum Klimaschutz im großen und im kleinen Maßstab.
Schlechte Vorschläge sind auch dabei, zum Beispiel der Bau von "modernen" Kohlekraftwerken oder von noch mehr Atomkraftwerken.

Links mit guten Handlungsvorschlägen....

... fehlen hier (-:
 

2.3. 

Erfolgsaussichten für die Zukunft

 

"Global Village" - Die Welt wächst zusammen

 

Der Hauptgrund für den ansteigenden Meeresspiegel ist die fortschreitende globale Erwärmung, der Klimawandel, und dieses Problem ist nur weltweit lösbar.

Das globale Zusammenwachsen der Wirtschafts- und Finanzmärkte hat dazu beigetragen, dass heute von der ganzem Welt als einem „Global Village“ die Rede ist. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben sich - ebenso wie die Industrie zuvor - internationale Prinzipien und Vorgehensweisen im Bereich Natur- und Umweltschutz zu eigen gemacht und propagieren eine stärkere Beteiligung der Zivilgesellschaft an der internationalen Politik. Eine solche stärkere Beteiligung würde der Lösung internationaler Umweltprobleme zu Gute kommen. Globalen Problemen - so die Annahme - kann man nur mit einer ordnungspolitischen Entsprechung, eben einer globalen und die Zivilgesellschaft mit einbeziehenden Umweltpolitik begegnen.

Bis heute haben sich insgesamt 190 Staaten auf eine genaue Aktionsliste zum Thema Umweltpolitik einigen können. Einige, darunter auch Deutschland und Frankreich, haben sogar deutlich gemacht, zur Schaffung einer neuen Weltumweltarchitektur bereit zu sein. Dabei gibt es verschiedene Konzepte:

(Rechkemmer, 2003)

 1. "Der Upgrade-Ansatz: Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) soll signifikant ausgebaut und gestärkt werden, sowohl in finanzieller als auch personeller Hinsicht.

2. Das Mainstreaming-Konzept: Hierbei ist daran gedacht, statt eines Ausbaus bestehender Umweltagenturen die großen und mächtigen Organisationen wie IWF, Weltbank und WTO zu "grünen", das heißt dafür zu sorgen, dass Umweltgesichtspunkte künftig verstärkt wahrgenommen und umgesetzt werden.

3. Schaffung einer Weltumweltbehörde, die dann ein umfassendes Mandat erhielte und sich somit kleinere Einrichtungen wie zum Beispiel die Konventionssekretariate einverleiben könnte.“

(Rechkemmer, 2003)


Langfristig kann ein effektiver Umwelt- und Klimaschutz nur funktionieren, wenn es gelingt zu zeigen und in der Politik durchzusetzen, dass Klimaschutz mit ökonomischer und sozialer Entwicklung vereinbar ist. Nur dann lassen sich die umwälzenden, aber notwendigen Klimaschutzziele durchsetzen.

 

3. 

Der Meeresspiegelanstieg als Wirtschaftsfaktor

  
Inhaltsverzeichnis:
3. Der Meeresspiegelanstieg als Wirtschaftsfaktor

 

Dialog der Interessengruppen...

Die Harmonisierung von Zielen gegenläufiger Interessengruppen gestaltet sich grundsätzlich in vielen Diskussionen schwierig.
Ein Meerespiegelanstieg erschwert einen solchen Interessensausgleich unterschiedlicher Gruppen in den Küstengebieten - und somit auch an der Wattenmeerküste - bedeutend, da sich - bildlich ausgedrückt - deren Reibungsfläche vergrößert. Küstenschutz und Schifffahrt oder auch Küstenschutz und Tourismus nehmen so bspw. teils höchst kontroverse Standpunkte ein, wenn es um den Umgang mit Küstengebieten geht.

Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die verschiedenen Nutzerperspektiven in Bezug zum Meeresspiegelanstieg gegeben werden.

 

3.1. 

Der Meeresspiegelanstieg in Bezug auf die Fischerei

 

Mehr Wasser stört nicht, mehr Wärme sehr wohl...

Die Folgen des Meeresspiegelanstieges selbst sind für die Fischerei weitestgehend gering. Allenfalls kann es durch einen stärkeren Wellengang und damit verbundene Bodenverwirbelungen zu einer langfristigen Änderung der Bodenfauna in der Nordsee kommen. Die Folgen eines Temperaturanstieges in der Nordsee sind hingegen im Zusammenhang mit der Fischerei als weitaus gravierender einzuschätzen.

Ein Blick in die Zukunft ist schwierig. Es lässt sich jedoch sagen, dass eine Erwärmung der Meere zu einer Verschiebung der marinen Lebensgemeinschaften in Richtung der Pole führen wird. Eine solche Entwicklung liegt oft weniger an den erwachsenen Fischen (die in Bezug auf Temperatur und Salzgehalt oft recht flexibel sind), als vielmehr an der Empfindlichkeit der Fische in den ersten Lebensstadien als Ei, Larve und Jungfisch.

(Westernhagen, 1995)
Schwer vorhersagbar, aber möglicherweise für viele Fischbestände sehr einflussreich kann die sich abzeichnende Versauerung der Meere durch CO2 (Kohlensäure) aus der Atmosphäre sein. Bei geändertem pH-Wert (Säure) des Meerwassers können neben Korallen, Muscheln und Krebsen vor allem auch die im Plankton lebenden Flügelschnecken (Pteropoda) Probleme bekommen, ihre Kalkschalen zu bilden. Flügelschnecken sind vor allem in den kühleren Ozeanen eine sehr wichtige Nahrung für Schwarmfische und Wale.

Eine langfristige Artenverschiebung in Richtung der Pole wird für die Nordsee eine Bestandszunahme südlicher Arten wie Sardine, Anchovi oder Stöcker bedeuten. Seit den 50er Jahren sind die Fänge von Stöcker in der Nordsee von Null auf 40.000 t gestiegen. Auch die Meeräsche als begehrter Speisefisch der Nebenerwebsfischer im Wattenmeer ist eine "Neuerscheinung" seit etwa 1980. Seit etwa 1990 tauchen immer mehr südliche Fischarten neu auf und beginnen, sich in der Nordsee fortzupflanzen (Wolfsbarsch, Meerbarbe).

In diesem Zusammenhang könnte es zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Verdrängung der heimischen Arten kommen. Es ist aber durchaus möglich, dass sich in der Nordsee eine lang anhaltende Anreicherung des Artenspektrums einstellt, weil mehr Arten von Süden zuwandern als nördliche Arten aussterben. Einige der neuen Arten können Grundlage einer fischereilichen Nutzung werden. Im Wattenmeer wäre die Pazifikauster ein Beispiel - wenn die zu Millionen neu herangewachsenen Austern nicht so unregelmäßig gewachsen wären, dass sie für die Vermarktung ausscheiden.

Fehlt: Quelle!

In den Tropen würde der Zerfall von Küstenökosystemen mit Korallenriffen ("Korallenbleiche" durch Erwärmung und Versauerung) unzählige Lebewesen negativ beeinflussen - und all jene, die finanziell oder nahrungsmitteltechnisch von der Fischerei abhängig sind. Im Pazifikraum sind dies Millionen von Menschen, die auch keine Neueinwanderung von Ersatzfischen zu erhoffen haben, falls die Korallenriffe mit ihrem biologischen Reichtum absterben.

(Westernhagen, 1995)

 

3.2. 

Wie stark ist der Einfluss auf die Landwirtschaft?

 

Sowohl direkt als auch indirekt betroffen...

Die Landwirtschaft ist der klimaempfindlichste Bereich der Wirtschaft. In vielen afrikanischen Ländern arbeitet sie bereits heute am klimatischen Limit. In eben diesen Gebieten kommt es zu einer Zunahme des Unterernährungsrisikos, da dort häufig kein Geld für (wasserwirtschafltiche) Anpassungsmaßnahmen vorhanden ist.

Dabei trägt gerade die Landwirtschaft mit 15% zu der Emission klima-relevanter Spurengase und damit zum anthropogenen Treibhauseffekt bei.

(Lozàn & Graßl, 2002)

Regional können die Erträge und das Ertragsrisio bei einem klimatischen Wandel stark variieren. Global gesehen kommt es zu einer Verbesserung der landwirtschaftlichen Möglichkeiten in den gemäßigten und kühleren Klimazonen und einer Verschlechterung in den tropischen und subtropischen Gebieten. Die globale Erwärmung könnte im Zuge von Temperatur- und CO2-Erhöhung aber auch positiv auf die Produktivität mancher Anbauarten wirken.

(wikipedia - Anonymus, o.J.)

Die Landwirtschaft wird aber nicht nur indirekt durch den Klimawandel beeinflusst, sie ist ebenfalls direkt durch den Anstieg des Meeresspiegels betroffen. Zum einen kommt es mit Sicherheit zu einem Verlust von bebaubaren Böden, vor allem in den Flussmündungsbereichen, die naturgemäß niedrig liegen und oft große Agrargebiete sind. Zum anderen wird eine verstärkte Versalzung der Oberflächengewässer und der Grundwasserspeicher infolge des Eindringens von Meerwasser weit reichende Folgen auch für den Ackerbau nach sich ziehen.

(WBGU, 2006)

 

3.3. 

Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz

Der Küstenschutz sieht sich durch den Meeresspiegelanstieg vor wachsende technische und finanzielle Herausforderungen gestellt. Vor allem an Flachküsten wie dem Wattenmeer stellt jeder zusätzliche Zentimeter Wasserhöhe ein potenzielles Überflutungsrisiko für das niedrig gelegene Land dar.
Je nach örtliche vorhandenen Küstenschutzbauwerken sind die mittel- und langfristigen Maßnahmen und Optionen unterschiedlich. Außerdem gibt es regional und national sehr unterschiedliche Philosophien und Schwerpunktsetzungen beim Erhalt - oder der Aufgabe - von Küstenland.
 

3.4. 

Was ändert sich für Schifffahrt und Tourismus?

 

Schifffahrt & Tourismus nur stellenweise betroffen...

In Bezug auf den Tourismus ist ein steigender Meeresspiegel ebenfalls von Bedeutung. Zum einen kann es in Zusammenhang mit Erosion zum allmählichen Verschwinden von Stränden kommen, zum anderen wird die Verfügbarkeit und Qualität von Trinkwasser durch Versalzung insbesondere in Küstennähe verschlechtert werden.

Das genaue Ausmaß der Folgen eines Meeresspiegelanstieges in Bezug auf diesen Wirtschaftsbereich bleibt jedoch abzuwarten. Schließlich kann gerade die Tourismusbranche sehr differenziert auf Veränderungen reagieren.

(WBGU, 2006, Barlow, 2003)

Auf See wird durch häufigere und stärkere Stürme die Gefahr für Schiffe durch extremen Wellengang anwachsen. 

Andererseits wird ein freischmelzender Nordpol von der Schifffahrtindustrie teilweise begrüßt. Die entstehenden Öffnungen im Nordmeer können extreme Reiseverkürzungen für die Schifffahrt mit sich bringen. Da sich durch das Abschmelzen des Meereises der Meeresspiegel nur geringfügig ändert (im Gegensatz zum Abschmelzen des Inlandeises), wird das Tauen des Nordpols oft als wenig dramatisch betrachtet. Das Ende der Eisbären und die Folgen einer Fischerei und Rohstoffgewinnung im Eismeer bleiben dabei leider ausgeblendet.

(QUELLE: ?)

An Land stellt das Risiko von Sturmfluten eine zunehmende Gefahr dar. Darüber hinaus kann es für den Tourismus zu Konflikten um die Trinkwasservorräte kommen.

(wikipedia - Anonymus, o.J.)

 

3.5. 

Persönliche Konsequenzen

 

Was bedeutet das eigentlich für mich...?

Der Klimawandel wird im 21. Jahrhundert das Umweltproblem Nr. 1 in der Welt sein. Doch obwohl seine Ursachen sehr komplex sind, kann jeder Einzelne seinen Teil zur Lösung des Klimaproblems beitragen. Der erste und wichtigste Schritt ist dabei die Entwicklung eines gesunden Umweltbewusstseins. Darüber hinaus sollten u.a. folgende Grundsätze beachtet werden:

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

4. 

Quellenverzeichnis

 

Für die Erstellung dieses Lernmoduls wurden folgende Quellen verwendet:

Literatur:

Barlow, P.M. (2003): Ground Water in Freshwater-Saltwater Enviroments of the Atlantic Coast. Circular 1262. Reston, Virginia: U.S. Geological Survey.

Barrett, P. (2003): Palaeoclimatology - cooling a continent. In: Nature 421.

Bethge, P., Blech, J., Falksohn, R., Hüetlin, T., Kremb, J., Nelles, R., Traufetter, G. (2006): Wege aus der Treibhausfalle. In: Der Spiegel 45/2006.

Bruun, P. (1962): Sea level rise as a cause of shore erosion. In: Journal of Waterways and Harbours Division ASCE (88).

Bundesamt für Umwelt BAFU - Anonymus (o.J.): Internationale Klimapolitik: Etappen und Ergebnisse. Unter: http://www.bafu.admin.ch/klima/00470/00876/index.html?lang=de (Stand: 21.01.2007)

Cohen, J.E., Small, C., Mellinger, A., Galluo, J. und Sachs, J.D. (1997): Estimates of coastal population. In: Science 278.

Gommes, R., du Guerny, J., Nachtergaele, F., und Brinkman, R. (1998): Potential Impacts of Sea-Level Rise on Population and Agriculture. FAO SD-Dimensions. Unter: http://www.fao.org/sd/eidirect/EIre0045.htm (Stand: 22.02.2006).

Greenpeace - Anonymus (2006): Chronologie der UN-Klimaverhandlungen. Unter: http://www.greenpeace.de/themen/klima/klimapolitik/artikel/chronologie_der_un_klimaverhandlungen/ (Stand: 21.01.2007)

ISciences (2003): SRTM30 Enhanced Global Map Data. Elevation/Slope/Aspect. Ann Arbor, MI:ISciences.

Klimastallel 2004 - Anonymus (o.J.): Internationale Klimapolitik - eine Chronologie. Unter: http://www.klimastaffel.de/klimaschutz/hintergrund/klimapolitik.htm (Stand: 21.01.2007)

Lozán, J.L. und Graßl, H. (2002): Klima des 21. Jahrhunderts: Einführung in das globale Klimaproblem. 4. Auflage. Unter: http://www1.uni-hamburg.de/Warnsignale/BroschuereKlima.pdf (Stand: 21.01.2007).

Pott, R. (2003): Die Nordsee - Eine Natur- und Kulturgeschichte. München

Rechkemmer, A., (2003): Lösungsansätze für globale Umweltprobleme. In: Informationen zur politischen Bildung, Heft 280. Unter: http://www.bpb.de/publikationen/GCZ167,4,0,L%F6sungsans%E4tze_f%FCr_globale_Umweltprobleme.html#art4 (Stand:21.01.2007).

Reise, K. (1995): Wattökologische Folgen bei Änderung von Klima und Küste. In: SDN (Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.) (Hrsg.) (1995):Klimaänderung & Küste. Unter: http://www.sdn-web.de/Klima/reise.pdf (Stand: 21.01.2007).

Sitzungsprotokoll des Wattenmeerforums - Anonymus (2003): Nachhaltige Entwicklung in der Wattenmeer Region. Oldenburg.

Sterr, H. (1995): Klimawandel und mögliche Auswirkungen auf die Deutsche Nordseeküste. In: SDN (Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.) (Hrsg.) (1995): Klimaänderung & Küste. Unter: http://www.sdn-web.de/Klima/sterr.pdf (Stand: 21.01.2007).

Westernhagen, H. von (1995): Klimaveränderungen und die Fischerei. In: SDN (Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.) (Hrsg.) (1995): Klimaänderung & Küste. Unter: http://www.sdn-web.de/Mag1996/klimafisch.pdf (Stand: 21.01.2007).

wikipedia - Anonymus (o.J.): Globale Erwärmung. Unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung (Stand: 21.01.2007)

Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2006): Die Zukunft der Meere - zu warm, zu hoch, zu sauer, Sondergutachten. Berlin. Unter: http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006.pdf (Stand: 12.12.2006).

WWF Deutschland - Anonymus (o.J.): Noch ist es nicht zu spät, Was wir tun können, um den Klimawandel abzubremsen. Unter: http://www.wwf.de/unsere-themen/klimaschutz/problem/ist-es-zu-spaet/ (Stand: 12.12.2006).

Zachos, J., Pagani, M., Sloan, L., Thomas, E. und Billups, K. (2001): Trends, rhythms and aberrations in global climate 65 ma to present. In: Science 292.

 

Abbildungen:

verändert nach Antonov, J.I., S. Levitus und T.P. Boyer (2005): Thermosteric sea level rise n, 1955-2003, Geophysical Research Letters, 32(12), L12602, doi:10.1029/2005GL023112. Unter: http://lbs.hh.schule.de/klima/klimafolgen/meeresspiegel/images/ozeanwaerme.gif (Stand: 29.01.2007).

Borcherding, R. (1986): Sandvorspülung - Hörnum. Unter: http://www.ikzm-d.de/originalgraphiken/125_SW_000544_-_Sandvorsp_lung_-_H_rnum__-_Mai86_-_Rainer_Borcherding.jpg (Stand: 29.01.2007).

Calleri, P. (2005): Rauchzeichen - Politische Karikatur vom 16.02.2005. Unter: http://www.paolo-calleri.de/paolo-calleri/karikaturenseiten2005/rauchzeichen.html (Stand: 29.01.2007).

verändert nach Cazenave, A. und Nerem, R. (2004): Presen-day sea level change; observations and causes. In: Reviews of Geophysics 42 (3), 139-150. Unter: http://lbs.hh.schule.de/klima/klimafolgen/meeresspiegel/images/anstieg1993-2003.gif (Stand: 29.01.2007).

Google, TerraMetrics (2007): Sylt nach Meeresspiegelanstieg um einen Meter (Karte), veröffentlicht in Spiegel online www.spiegel-online.de (5.2.2007)

Google TerraMetrics & NASA (2007): Nordseeküste nach einem Meeresspiegelanstieg um einen Meter, Karte, veröffentlicht in Spiegel online www.spiegel-online.de (5.2.2007). 

MPI (2007): Weltweite Änderung des Meeresspiegels bis 2100 (Karte), Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, veröffentlicht in Spiegel online www.spiegel-online.de (5.2.2007).

www.denk-mit.info - Anonymus (o.J.): Aktuelle Schlagzeilen. Unter: http://www.denk-mit.info/images/denkmit11051schlagzeilen.jpg (Stand: 29.01.2007)

verändert nach Dyurgerov, M.F. and Meier, M.F. (2005): Glaciers and the Changing Earth System: a 2004 snapshot. Unter: http://lbs.hh.schule.de/klima/klimafolgen/meeresspiegel/images/gletscher.gif (Stand: 29.01.2007), Original unter: http://instaar.colorado.edu/other/download/OP58_dyurgerov_meier.pdf (Stand: 29.01.2007).

img.stern.de - Anonymus (o.J.): Fischerei. Unter: http://img.stern.de/_content/53/39/533975/fischerei_500.jpg (Stand: 29.01.2007).

www.knik.de - Anonymus (o.J.): Das knik-hus im Winter. Unter: http://www.knik.de/bilder/DSCF0660klein.jpg (Stand:29.01.2007).

www.Lichtblick.de - Anonymus (2007): Kohlendioxid. Unter: http://www.lichtblick.de/img/newsundinfos/04_05_05_co2.jpg (Stand:29.01.2007).

www.norden.org - Anonymus (o.J.): Arktis. Unter: http://www.norden.org/nordbild/files/2006-01-23/Arktis%20bilde%20av%20b.JPG (Stand: 29.01.2007).

www.payer.de - Anonymus (o.J.): Streit. Unter: http://www.payer.de/arbeitkapital/arbeit10368.gif (Stand: 29.01.2007).

www.satgeo.de - Anonymus (o.J.): Die Küste Europas. Unter: http://www.satgeo.de/satgeo/messdaten/aufgaben/N13/sealevel_80m.jpg (Stand:29.01.2007).

www.satgeo.de - Anonymus (o.J.): Die Küste Europas. Unter: http://www.satgeo.de/satgeo/messdaten/aufgaben/N13/sealevel_120m.jpg (Stand:29.01.2007).

SPL/Agentur Focus (2006): Das Venedig des 21. Jahrhunderts. In: Welt der Wunder 9/06. Hamburg, S. 54.

SPL/Agentur Focus (2006): Die Weltkarte von morgen. In: Welt der Wunder 9/06. Hamburg, S. 50-51.

Tomo.Yun (o.J.): No.2045 Eine Schule der Pferdemakrelen. Unter: http://www.yunphoto.net/de/photobase/yp2045.html (Stand: 29.01.2007).

www.wattenmeerfahrten.de - Anonymus (o.J.) - Hauke Haien. Unter: http://www.wattenmeerfahrten.de/images/schiff.jpg (Stand: 29.01.2007).

www.wrrl-st.de - Anonymus (o.J.): Landwirtschaft. Unter: http://www.wrrl-st.de/wrrl/conpresso/_data/Landwirtschaft.jpg (Stand: 29.01.2007).

Zentraler Informationsdienst Universität Wien - Anonymus (o.J.): Erde. Unter: http://www.unet.univie.ac.at/~a9503672/astro/grafiken/solar/earth.jpg (Stand: 29.01.007).

 

Zusatzinformationen:

Anonymus (1997): Protokoll von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen. Unter: http://www.bmu.de/files/protodt.pdf (Stand:29.01.2007).

Umweltbundesamt - Fachgebiet "Rationelle Energienutzung" (2006): Energiesparen im Haushalt - Tipps und Informationen zum richtigen Umgang mit Energie. Bonn. Unter: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/188.pdf (Stand: 29.01.2007).

Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2006): Die Zukunft der Meere - zu warm, zu hoch, zu sauer, Sondergutachten. Berlin. Unter: http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006.pdf (Stand: 12.12.2006).

 

5. 

Zu Autor und Projekt

Das vorliegende Themenmodul ist Ergebnis des Projektes Wer, Wie, Watt? - Ein online Informationssystem zu Nutzungen und Schutz im Wattenmeer.

Im Zeitraum von Oktober 2006 bis Mai 2007 arbeiteten im Rahmen des Projektes 42 Zivildienstleistende verschiedener Umweltinstitutionen Schleswig-Holsteins und Niedersachsens an der Infoplattform. Ziel ist es, über verschiedene Nutzungen des Wattenmeers und daraus erwachsenden Konflikte aufzuklären.

Das Infosystem wird auch künftig zur Dokumentation von Projektarbeiten an der Schutzstation Wattenmeer dienen. Projektarbeiten können im Rahmen der Ausbildung von Zivildienstleistenden, Teilnehmerinnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres oder auch im Rahmen des Studiums angefertigt werden. Die im Naturschutz Engagiertebekommen so die Gelegenheit, die von ihnen zusammen getragenen Informationen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Dieses Modul wurde erstellt von Fynn Feldpausch.

 

über die Einsatzstelle...

  WWW-Link

Der knik e.V. (Koordination Natur im Kreis) wurde 1988 gegründet, um die Arbeit im Natur- und umweltschutz der Vereine und Verbände im Kreis Plön zu koordinieren.

Das knik-hus liegt mit seinem Grasdach mitten im Schwentinepark. Der Park ist Freizeit- und Erholungsgeläne mit Wildgehege, Spielplatz und Freibad. Durch den Park schlängelt sich die Schwentine und mündet im fünf Kilometer entfernten Kiel in der Kieler Förde.

Die Tätigkeiten im knik e.V. werden von dem festangestellten Mitarbeiter, den bis zu drei Zivis und den drei FÖJlerinnen ausgeführt. Alle arbeiten zusammen im knik-hus aber auch oft draußen. Daneben gibt es noch zahlreiche aktive, ehrenamtliche Mitarbeiter.

Zu den Aufgabenbereichen des knik e.V. gehören:

  • Landschaftspflege durch extensive Beweidung mit Rindern
  • Umweltpädagogik (z.B. Kindergruppe)
  • Geschirrverleih
  • Betreuung der wechselnden Ausstellungen im Haus
  • Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstelle
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektarbit (z.B. AK Streuobstwiesen)
  • Seminare, Referate, Führungen
 

6. 

Impressum & Kontakt